Kirche Griesstetten

Sonn- und Feiertagsgottesdienste in Griesstetten

wöchentliche Eucharistiefeiern: Freitag 19.00 Uhr
sonntägliche Eucharistiefeiern: 9.30 Uhr (ca. alle drei Wochen)

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Zur Bedeutung der Kirche Griesstetten

Griesstetten ist der älteste Wallfahrtsort des Landkreises Neumarkt. Bereits im 12ten Jahrhundert lässt sich hier die Verehrung der ,,Drei elenden Heiligen" nachweisen. ,,Elend" steht hier für ausländisch, aus der Fremde kommend.

1140 ließen sich im nahen Einsiedel zwei schottische Benediktiner nieder. Ihnen schloss sich später der Prior des Klosters St. Jakob in Regensburg, Pater Marinus, an. Nach ihrem Tod wurden die drei Benediktiner in der Kapelle bei Griesstetten bestattet. Nach einer Volkslegende schwammen die Gebeine des seligen Marinus flussaufwärts bis zum neuerrichteten Gotteshaus.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche in Griesstetten von schwedischen Truppen geplündert und stark beschädigt.

In der Barockzeit erlebte die Wallfahrt wieder eine neue Blüte. 1740 erfolgte der Bau einer neuen, größeren Wallfahrtskirche. Die Reliquien der drei schottischen Mönche hatte man während der Bauzeit in das Dietfurter Franziskanerkloster überführt. 1766 kamen sie nach Griesstetten zurück.

1849 ließ die Gemeinde Griesstetten drei große Reliquienkästen mit schön gefassten Wachsfiguren der ,,Drei elenden Heiligen" anfertigen. In der Brust einer jeden Figur, deren Kopf und Hände aus Wachs gefertigt sind, ruhen die Gebeine in einem Zinksarg, der mit den bischöflichen Siegeln verschlossen ist.