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Neue InnerlichkeitIn unserer Zeit suchen die Menschen eine neue Innerlichkeit, sie suchen auf neuen Wegen den Sinn ihres Lebens zu finden. Viele Menschen unserer Tage haben keinen Zugang mehr zu den Fragen, Antworten und Formen der christlichen Tradition. Sie suchen Hilfe bei östlichen Meditationsformen. Die bayerischen Franziskaner sind der Meinung, dass sie sich dieser Situation stellen müssen, wie es ihr Ordensgründer Franz von Assisi zu seiner Zeit tat, als Europa im Mittelalter auch nach einem neuen Lebensstil und nach neuen Formen der Frömmigkeit suchte. Deshalb wollen sie in ihrem Meditationshaus St. Franziskus allen Suchenden Gelegenheit bieten, ihren Weg zu finden. Sie wollen Menschen zu Entspannung, Sammlung und Meditation anleiten. Sie geben Gelegenheit, verschiedene Meditationsformen zu erlernen. |
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Auf den Punkt gebrachtP. Enomiya Lassalle, einer der "Pioniere des Zen im Abendland" sagte bei der Einweihung des Meditationshauses am 27. Dezember 1977: "In dieser Zen-Halle, die hier steht, haben wir die besten Bedingungen. Eine Bedingung, die wir nicht übersehen dürfen, ist die, dass diese Zen-Halle im Inneren eines christlichen, katholischen Klosters steht. Sie braucht einen Hintergrund. Und keinen besseren kann es geben, als ein christliches Ordenshaus. So bin ich sehr, sehr froh darüber, dass diese Zen-Halle hier errichtet wurde."
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| P. Johannes beim "Sitzen" |
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Ganzheitlicher AnsatzDas Sitzen im Schweigen im Stil des Zen ist die Mitte eines jeden von uns angebotenen Kurses. Es wird nicht über einen Gegenstand oder ein Thema meditiert, sondern man sitzt einfach in einer aufrechten Haltung, ruhig atmend, wach und gesammelt. Die Zen-Meditation öffnet den Zugang zu einem tiefen inneren Frieden und zu den verlorenen Dimensionen des Geistes. Sie ist eine Übung, die den ganzen Menschen einbezieht, ihn aus der Zerstreuung wieder sammelt und zentriert. Die in den Kursen eingeübte Haltung für Körper und Geist wirkt auch im Alltag harmonisierend weiter.
Die Kontemplation in christlicher Tradition vertieft die persönliche Gottes- und Christusbeziehung, wobei die Übungen an den großen mystischen Strom der Kirche anschließen.
Die Leibarbeit beseitigt Blockaden und stimmt den Körper als Instrument des Geistes (Eutonie, T'AI CHI, Qi Gong, Sakraler Tanz), denn es gibt keine geistliche Übung, die nicht zugleich eine Übung des Leibes ist. |
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Unsere Kurse stehen jeder und jedem offen.
Kursprogramm 2010
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