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Kunst als Ausdruck des Glaubens: Bruder Robert
In seiner Arbeit, die Bruder Robert im Kloster versieht, bringt er auch immer wieder sein kreatives Talent ein. So ist der Blumenschmuck in der Klosterkirche nicht, wie sonst oft in den Kirchen üblich, auf Fülle und Pracht ausgelegt, sondern nach der japanischen Blumenkunst des Ikebana. Hier ist die Natur die Richtschnur des Schönen, wo nichts zuviel ist, aber auch nichts fehlt - Beschränkung auf das Wesentliche.
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| "Schöpfung - Zur Freiheit berufen", Aquarell |
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Auch in seiner Freizeit geht Bruder Robert gerne seiner künstlerischen Ader nach. Malen ist für ihn ein Ausdruck seines Seins und Glaubens, ein Ausdruck unserer Welt: "Wer bin ich? Woher kam ich? Wohin gehe ich? - Diesen Grundfragen der Menschen, ob Christen oder Nichtchristen, Gläubige oder Nichtgläubige, versuche ich mit Hilfe von Farben, Wachs, Ton oder Stoffen in Form und Ausdruck nachzugehen. Um dabei nicht nur bei den Fragen zu bleiben oder mich um mich selbst zu drehen, versuche ich Antworten, Lösungs- und Lebensmodelle in Gesprächen und Auseinandersetzungen mit Mitmenschen, im Meditieren und kritischen Nachdenken über die Hl. Schrift oder im Lesen anderer Literatur zu finden."
Wie er das alles in seinen Kunstwerken umsetzt ist sehr verschieden. Mal setzt er sich sehr sachlich mit einem Thema auseinander, mal wirkt er ganz aus dem, was ihn bewegt, aus seinen Gefühlen und Empfindungen, heraus. Diese beiden Pole zu verbinden ist ein Teil seiner Kunst. Kreative Heilige, wie Franz von Assisi, sind ihm so zum Vorbild geworden.
"Meinen Glauben an einen Gott, der befreit, der Mensch wird, der immer schaffende und treibende Kraft und Mitte meines Lebens ist, möchte ich in meinen Bildern, Kerzen, Stoffapplikationen ... weitervermitteln." Wichtig ist Bruder Robert dabei, dass der Betrachter im Schauen der Bilder sich seine eigenen Gedanken macht und sein eigenes Kunstwerk schafft.
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