Familien-Assisi-Fahrt 2010 mit P. Samuel Sonntag, 8. Aug. – Samstag, 14. Aug. 2010„Entdecke neu das einfache Leben!“ Vom: Sonntag, 8. August (Abfahrt Kloster Dietfurt, 8.00 Uhr) bis Samstag, 14. Aug. (Rückkehr gegen 20.00 Uhr) Für: Erwachsene und Familien, die Italien und Franziskus lieben oder lieben lernen wollen. Kosten: 210,-€ (Erwachsene), 150,-€ (Kinder und Jugendliche) Unterkunft: Landhaus „ Agriturismo Maria della Spina“ am Fuße von Assisi (Ausfahrt Rivotorto); Betten und Bettzeug vorhanden, Handtücher selber mitnehmen!!! Infos und Anmeldung: P. Samuel Heimler, Klostergasse 8, 92345 Dietfurt, 08464/ 652-29; samuel.heimler@franziskaner.de Kurzbeschreibung: Sonntag, 8. Aug. 2010: Abfahrt um 8.00 Uhr im Franziskanerkloster Dietfurt/ Altmühl mit Kleinbussen (wer tags zuvor anreisen will, der kann bei uns übernachten); Ankunft in Assisi gegen 19.00 Uhr, Einquartierung, Abendessen, Abendgottesdienst Montag bis Freitag machen wir Stationen und Besuche an franziskanischen Stätten in und um Assisi herum (je nach Kondition, Wetter, Interessen…)
Rivotorto: Erste Behausung der Brüder, Begegnung mit dem Aussätzigen (um 1208) San Damiano: Franz hört die Stimme „Bau mein Haus wieder auf!“ Er renoviert das Kirchlein (um 1205) und Klara zieht darin ein (Ostern 1212) Dom San Rufino: Franz (1181) und Klara (1193) werden getauft. Portiunkula: Franz renoviert sie hört bei der Messe das Aussendungsevangelium „Geht in alle Welt“ (1208), Klara kommt zum Kirchlein im Wald und schließt sich Franziskus an (Palmsonntag 1212); die Brüder versammeln sich jährlich an Pfingsten zu ihren Beratungen; Franz stirbt hier an Abend des 3. Oktobers 1226 und dichtet zuvor die letzte Strophe seines Sonnengesanges: „Herr, sei gelobt für Bruder Tod“. Rocca: Die Burg der adeligen deutschen Herrscher wird von den Bürgerlichen der Stadt gestürmt. Franz ist mit dabei (1198). Die Adeligen fliehen nach Perugia, unter ihnen die Familie der Hl. Klara. Santa Chiara: Die ehemalige Pfarrkirche San Giorgio wird zur ersten Grablege von Franziskus und Ort seiner Heiligsprechung (1228). Nach dem Tod von Klara (11. Aug. 1253) wird sie hier begraben und als Kloster Santa Chiara zur Heimat der Klarissen. Carceri: Einsiedelei in den Wäldern über Assisi am Berg Monte Subasio. Die kleine Kapelle gehörte den Benediktinern, wurde aber von Franziskus und den Brüdern als Ort des Rückzugs übernommen. San Francesco: Heutige Grabeskirche des Hl. Franziskus mit weltberühmten Bildern zum Alten und Neuen Testament und zum Leben des Hl. Franz. Bischofshaus Maria Maggiore: Der Überlieferung nach gibt hier Franziskus seine Kleider zurück mit den Worten: „Hört und versteht alle, von jetzt an habe ich nur noch einen Vater im Himmel!“ (1206) Auf Wunsch, je nach Kondition: Ausflug ins Rietital nach Greccio (Ort des Krippenspiels), Fonte Colombo (Franz schreibt 1223 hier die endgültige Ordensregel), Poggio Bustone („Deine Sünden sind dir vergeben!“ 1208). Reizvolle Wanderung von Valfabbrica nach Assisi „Wanderweg des Friedens“ (5 Std.). Ausflug nach Monte Casale (Räubererzählung) und Berg La Verna (Stigmatisierung). Badenachmittag am Lago Trasimeno mit Abstecher nach Le Celle. Einsiedelei Monte Luco (Märchenwald) und Herzogsstadt Spoleto. Samstag: Rückfahrt 8.30 Uhr, Ankunft Dietfurt gegen 20.00 Uhr | Zur Fahrt… … unser Landhaus liegt still in der Ebene des Spoletotals. Es lädt ein zur Erholung und zur franziskanischen Einfachheit. Wir haben Doppel,- Drei,- und Vierbettzimmer, eine Küche und einen Speisesaal mit Balkon. Rund herum sind Felder, Wind und Weite… Nachts zirpen die Grillen und quaken die Frösche. Die Vögel (oder Samuel) wecken uns am Morgen. Der Tag wird eingerahmt vom Morgen- und Abendlob, tags sind wir unterwegs auf franziskanischen Spuren. Mittags gibt es Picknick und Siesta, Zeit für Cappuccino, zum Bummeln. Abends kochen wir und genießen den Rotwein. Bitte nicht vergessen: Badesachen, Isomatte für Picknick/ Siesta, eingegangenes Schuhwerk/ gute Sandalen, Trinkflasche, Tagesrucksack, ggf. Musikinstrument, Reiseproviant für die Hinfahrt. Ansonsten… Die Reisekosten werden in Assisi eingesammelt. Liederbücher und Literatur werden gestellt. Alls TeilnehmerInnen erhalten einen Assisiführer mit Ortsbeschreibung, so dass sich jeder auch selber auf Tour begeben kann.
Assisi - die Stadt des Hl. FranziskusAssisi ist nicht so sehr eine Stadt mit Werken hoher Kunst, sie ist vielmehr jene Stadt, in der mit Franziskus ein neuer Geist lebendig wurde. Das Wehen dieses Geistes vermag noch heute Herzen zu berühren. Der Mensch sehnt sich in aller Komplexität der Welt nach Einfachheit, Freude und Frieden. Wichtig sind in Assisi darum nicht großer Maler und Künstler wie Cimabue oder Giotto, sondern der Hl. Franziskus und Klara. Sie waren fest entschlossen, in Christi Spuren zu treten. Und sie haben Zeichen gesetzt, die bis heute inspirieren und anfragen. Um den franziskanischen Geist, um das Geheimnis von Assisi zu erfahren, muss man sich in die Atmosphäre hineinbegeben. die jenes Land erfüllt, das Franziskus einst durchschritt, die sich in der Stadt findet, die ihn hervorbrachte und ihm das Leben schenkte. Wer Assisi besucht, sollte ein wenig durch die Gassen der Stadt schlendern. Er findet sich immer wieder zurecht. Vieles kann er dem Zufall überlassen oder der eigenen Eingebung überlassen. Wir nehmen uns deshalb Zeit. Wir eilen nicht von einer Kirche zur anderen. Man braucht nicht alles zu behalten, was die Führer lang und breit erzählen. Da taucht plötzlich ein Gässchen auf, wo das rötliche Assisigestein an alten Hausmauern mild aufleuchtet. Dann führt der Weg über Treppenstufen, auf die die Sonne ihren Lichtglanz wirft, der wie ein Zeichen von Freude und Frieden anmutet.
(aus: Assisi- Stadtführer) |