Aktuelles

Film mit Gespräch: „Ai-un: Hugo Makibi Enomiya-Lassalle - Brückenbauer zwischen Zen und Christentum“

Wie Religionen voneinander lernen können, zeigt das Zusammentreffen von Zen(-Buddhismus) und Christentum. Eine Schlüsselfigur in dieser Erfolgsgeschichte ist der Jesuit und Zen-Lehrer Hugo Makibi Enomiya-Lassalle (1898-1990). Er ging als Missionar nach Japan, machte dann aber die unerwartete und damals undenkbare Erfahrung, dass der Übungsweg des Zen für seine christliche Spiritualität eine wesentliche Vertiefung bietet. Wenn heute im kirchlichen Rahmen Zen geübt werden kann, dann ist das grundlegend das Verdienst von P. Lassalle. Doch die Frage bleibt: Kann man Wurzeln in zwei religiösen Traditionen haben? Ist Zen dann noch Zen und der Christ noch ein Christ? Der Film und das anschließende Filmgespräch gehen den Spuren von Lassalles Leben und Wirken nach.

Termine:

  • Sonntag, 12. November 2017, 18.00 Uhr Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstr. 64, 90402 Nürnberg Gesprächspartner: Othmar Franthal, Zen-Meister (Leiter des Meditationshauses St. Franziskus in Dietfurt) (In Kooperation mit dem Caritas-Pirckheimer-Haus)

  • Mittwoch, 15. November 2017, 19.30 Uhr Löhe-Gemeindehaus, Sieglitzhofer Str. 2a, 91054 Erlangen Gesprächspartner: Helmut Hof (In Kooperation mit dem Forum Spiritualität in Erlangen)

  • Mittwoch, 29. November 2017, 18.30 Uhr Lichtspiel-Kino, Untere Königstr. 34, 96052 Bamberg Gesprächspartner: Erich Spranger (Zen-Lehrer), Helmut Hof (In Kooperation mit der Medienzentrale Bamberg)

  • Samstag, 3. März 2018, 14.30 Uhr Haus Feldweg, Am Brunnfeld 5, 91330 Bammersdorf Gesprächspartner: Weking Weltzer, Helmut Hof (In Kooperation mit dem Haus Feldweg)

    Information: Katholische Erwachsenenbildung, Helmut Hof Tel. 09191 67275 --- E-Mail: info@keb-fo.de 

Forschungsprojekt Universität Chemnitz

Liebe Kursteilnehmer*innen  und Interessierte an unserem Haus,
die Universität Chemnitz forscht seit mehreren Jahren an Wirkungen und Auswirkungen von Meditation. In einem aktuellen Forschungsprojekt wird untersucht, wie unterschiedliche Meditationstechniken auf verschiedene Menschen wirken. Hierzu gibt es eine Umfrage auf die wir gerne hinweisen. Wer daran teilnimmt kann so auch seinen/ihren Beitrag leisten, unseren Übungsweg bzw. die Bewusstseinsbildung durch die Zen-Meditation gesellschaftlich noch mehr zu etablieren.

>> Hier geht es zur Umfrage >>

Sanbo Zen Teacher Sesshin 2016

In der Zeit vom 30.10. bis 04.11. wurde wieder das internationale Sanbo Zen Teacher Sesshin in Dietfurt gehalten. 19 Teilnehmer_innen aus neun Nationen sind der persönlichen Einladung von Yamada Ryoun Roshi gefolgt.

Intensives Sitzen und Koantraining haben dieses Sesshin wieder zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. Yamada Roshi und alle Teilnehmer_innen haben unser Kloster und vor allem das Zendo als einen außergewöhnlichen Ort erlebt, wo es leichtfällt, das Ichbewusstsein zurücktreten zu lassen.

Mein Dank gilt hier auch unserem Support-Team, das dazu mit beigetragen hat.

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Das Video vom Papst

Liebe Freunde, Kursteilnehmerinnen, Kursteilnehmer und Interessierte von unserem Haus,

im Januar hat Papst Franziskus ein Video mit der Bitte für das Gebet für den Interreligiösen Dialog online gestellt.

Unser Haus lebt ja aus der Geistigkeit und der Weitsicht vom II. Vatikanischem Konzil. Vor allem aber vom gelebten Weg in die tiefe Stille und das Schweigen.

Bereits vor 40 Jahren begannen die Franziskaner hier in Dietfurt den Dialog mit Zen und der Zen-Buddhistischen-Tradition. Gerade auch P. Lassalle war ein Pionier im interreligiösen Dialog und der Wertschätzung anderer geistiger Traditionen. Der radikale Weg in die eigene Tiefe und Stille laden dazu ein. Ja, das Sitzen im Schweigen scheint dafür geradezu prädestiniert zu sein. Niemand braucht dabei die eigenen Wurzeln zu verleugnen oder abzuschneiden, sondern sie werden gepflegt und gehegt. Und das Herz und der Geist werden in Liebe bereitet.

Wie hat es Thich Nhat Hanh so treffend formuliert: "Bodhichitta.... der Erleuchtungsgeist, der tiefe Geist des Erkennens und des Liebens, das tiefste Erkennen heißt, lieben"

Und Paulus spricht von einem anderen Weg, der alles übersteigt. (Das Hohelied der Liebe; 1 Kor 13)

So teilen wir gerne das Video, auch mit der Bitte es zu verbreiten.

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